Die Geschichte der Fotografie

Fotografie ist für die meisten Menschen heute eine wahre Kunstform, die in den 1830er Jahren erfunden wurde. Heute wird mit der Fotografie Kreativität erzeugt und es geht gar nicht mehr so darum, dass man die Historie einfängt, sondern mehr um bildliche Übertragung von Emotionen und Leidenschaft. Was vor knapp 200 Jahren begann, hat sich heute dank moderner Kameras und Smartphones zu einer sehr großen Industrie entwickelt.

Heute ist die Fotografie das größte wachsende Hobby der Welt, wobei die Hardware allein eine milliardenschwere Industrie schafft. Nicht jeder weiß über die neuen Plattformen sie zum Beispiel Camera Obscura oder gar Shutter Speed Bescheid. Ebenso kennen die meisten Leser wohl die Namen von Henri Cartier-Bresson nicht. Vielleicht ist ja dem einen oder anderen Leser Annie Leibovitz ein Begriff und haben von ihr gehört. Wir versuchen, in diesem Artikel einen Schritt zurück zu unternehmen und werfen einen Blick darauf, wie diese faszinierende Technik geschaffen und entwickelt wurde.

Die ersten Schritt der Fotografie

Bevor die Fotografie entstand, wussten die Menschen bereits, wie sie letztendlich funktionieren sollte. Sie konnten das Bild an der Wand oder auf einem Blatt Papier verarbeiten. Was die Fotografie anderen technologischen Innovationen voraus hatte, war die klare Vision. Lediglich die technischen Gegebenheiten waren damals noch nicht gegeben. Natürlich dachte damals niemand an ein Telefon oder ein Smartphone. Man wollte die gemachten Bilder drucken aber zu der Zeit war kein Drucken möglich, da das Bewahren von Licht eine viel schwierigere Aufgabe als das Projizieren der Bilder war. Der wahre Vorläufer der Fotografie entstand bereits im 13.-14. Jahrhundert und hieß Camera Obscura. Es wurde als Instrument bekannt, mit dem Menschen Bilder verarbeiten konnten.

Camera Obscura ist im Wesentlichen ein dunkler, geschlossener Raum in Form einer Box mit einem Loch auf einer Seite. Das Loch muss klein genug sein, damit die Camera Obscura richtig funktioniert. Die Art und Weise, wie es funktioniert, besteht darin, dass das Licht, das durch ein winziges Loch kommt, sich nach optischen Gesetzen transformiert und ein Bild auf der Oberfläche erzeugt. Das Bild war gespiegelt und auf dem Kopf stehend. Im Grunde genommen konnte es vom Prinzip her schon alles, was die heutigen analogen Kamera-Prinzipien darstellen konnten. Natürlich kann man die Entwicklung in keinster Weise 1:1 übertragen. Die wesentlichen Bestandteile waren der Spiegel und der Film, der dazu dient, das vom Licht erzeugte Bild einzufangen und zu bewahren.

Heute können wir feststellen, dass Camera Obscura ein Prototyp der modernen Fotokamera war. Auch wenn es heute nutzlos erscheint, finden viele Leute es immer noch amüsant und verwenden es aus künstlerischen Gründen oder einfach nur zum Spaß. Die Installation des Films und die permanente Aufnahme eines Bildes war eine logische Folge aus dieser Entwicklung, auch wenn sie mehrere Jahrhunderte auf sich warte ließ.

Moderne Geschichte der Fotografie

Das erste Foto – wie wir es im Prinzip heute kennen – wurde 1825 vom französischen Erfinder Joseph Niepce gemacht. Es zeigt einen Blick aus dem Fenster in Paris. Abgesehen von der Tatsache, dass es sich um das erste Foto handelt, das jemals aufgenommen, hat dieses Bild wenig Kenntnis in der Bevölkerung. Dennoch verdient es Respekt, denn es ist das erste dokumentierte Foto der Geschichte der Menschheit.

Aufgrund der technischen Probleme musste die Belichtung acht Stunden dauern, sodass die Sonne im Bild Zeit hatte, sich von Osten nach Westen zu bewegen und auf beiden Seiten des Gebäudes auf dem Bild zu scheinen schien. Es gibt natürlich keine Kompositionen nach heute vergleichbaren Standards, da die Fotografie damals nicht als Kunst, sondern als technische Innovation gesehen werden konnte. Wie bereits erwähnt wurde, wussten die Leute schon sehr früh, wie man Bilder projiziert. Man wusste jedoch nicht, wie man Licht konserviert. Niepce hatte die Idee, ein Erdölderivat namens „Bitumen“ zu verwenden. Bitumen härtet unter Lichteinwirkung, sodass das ungehärtete Material weggewaschen wurde. Die Metallplatte, die das von Niepce verwendete Medium war, wurde dann poliert, was ein negatives Bild ergab, das dann mit Tinte beschichtet wurde, um einen Druck zu erzeugen. Eines der zahlreichen Probleme bei dieser Methode bestand darin, dass die Metallplatte schwer, teuer in der Herstellung war und viel Zeit zum Polieren benötigte.

Aktuelle Entwicklungen der Fotografie

In den Nachkriegsjahren wurden neue Kameras auf den Markt gebracht und ebenso neue Branchenriesen entstanden. Mit dem Unternehmen Kodak ist aber auch sehr eindrucksvoll der Aufstieg und gleichzeitig Niedergang der modernen Fotografie dokumentiert. Mit der Innovation des Smartphones wurden bestimmte Entwicklungen (wie zum Beispiel das Polaroid Bild) völlig überflüssig. Kodak hat diese Entwicklung völlig verschlafen und musste wohl aus diesem Grund letztlich Konkurs anmelden. Die Nutzung des Smartphones hat gänzlich neue Gewohnheiten in uns Menschen geweckt. Wir gehen anders mit der Fotografie um als noch vor 20 Jahren.

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