Was ist der Goldene Schnitt?

Das Ziel eines sogenannten „Goldenes Schnitts“ ist, dass man ein besonders harmonisches Bild erzeugt. Man erzeugt dieses harmonische Bild durch spezielle Bildbearbeitung. Es ist streng genommen eine mathematische Komponente, welche den goldenen Schnitt bei der Bildbearbeitung berechnet.

Erklärung des goldenen Schnitts anhand eines einfachen Beispiels

Um einen goldenen Schnitt zu konstruieren, wählen Sie eine Zahl, die der Länge der kurzen Seite des Rechtecks entspricht. Nehmen wir als Beispiel ein 500 Pixelbild für diese Veranschaulichung der Illustration. Multiplizieren Sie das mit 1,618. Das Ergebnis sind dann 809 Pixel. Dies entspricht der Länge der langen Seite Ihres Rechtecks. Daher ist ein Rechteck, das 500 Pixel mal 809 Pixel hat, ein goldenes Rechteck. Es folgt dem goldenen Schnitt.

Allgemeine Informationen zum goldenen Schnitt

Als Fotograf ist es wichtig zu wissen, was die Voraussetzungen für ein gutes Foto sind. Es gibt eine Menge Dinge, die Sie beim Fotografieren beachten sollten. Dazu zählen Eigenschaften wie zum Beispiel Farbe, Beleuchtung, Form und Zusammensetzung der Fotos. Es braucht eine Vielzahl von Aspekten, um ein aufregendes Bild zu erschaffen, welches auch die Emotionen des Betrachters wecken kann. Immerhin geht es ja bei Bildern vor allem darum, Emotionen bei dem Betrachter zu wecken. Nur wenn die Emotionen wie ein Funke rüberspringen, wird der Sinn des Bildes zum Leben erweckt.

Aber wenn Sie nach einem zusätzlichen Aspekt suchen, der wirklich dazu beitragen kann, die Qualität der Komposition Ihrer Fotos zu verbessern, ist der goldene Schnitt definitiv ein sehr lohnendes Konzept zum Verbessern der Bildqualität.

Kritiker des goldenen Schnitts argumentieren, dass die Drittelregel eine zu starke Vereinfachung einer fortgeschritteneren mathematischen Gleichung ist, die eigentlich als goldenes Verhältnis bekannt ist.

Das goldene Verhältnis ist ein Verhältnis, das seit Jahrhunderten Künstler, Wissenschaftler, Musiker und Mathematiker immer wieder überrascht. Der Grund dafür ist, dass der goldene Schnitt überall auftaucht. Nicht nur, dass der goldene Schnitt überall auftaucht, es scheint auch, dass das menschliche Auge sehr von den Ergebnissen des Verhältnisses angezogen wird.

Zum Beispiel gibt es bestimmte Messungen an Modellgesichtern, die dem Goldenen Schnitt überraschend nahe kommen. In der Natur sehen wir das goldene Verhältnis in Pflanzen und die Verzweigung von Bäumen, die Spiralen von Muscheln und die Kurven von Wellen. Ebenso ist der goldene Schnitt in unserer DNA und im Sonnensystem fest verankert. Die Prinzipien wurden auch in der Architektur, Kunst und Musik verwendet. Der goldene Schnitt scheint überall zu sein. Es wurde in architektonischen Meisterwerken wie dem griechischen Parthenon, den Pyramiden und später in solchen großen Kunstwerken wie dem Notre Dame verwendet. Es gibt auch Grund zu der Annahme, dass es von den großen Künstlern Michelangelo und Leonardo De Vinci verwendet wurde. Dies zeigt bereits die große historische Bedeutung dieser Regel. Es handelt sich um keine neuartige Entdeckung, sondern wurde instinktiv bereits vor vielen Jahren angewandt, um die Darstellung in der Natur zu verbessern.

Die vereinfachte Form der Regel

Wenn Zahlen nicht Ihr Ding sind, können Sie noch alternative Formeln verwenden, um der idealen Lösung möglichst nahezukommen. Die sogenannte Drittel- und Gitterregel kann verwendet werden, um die goldene Regel nachzuahmen. Die Drittelregel regelt die Platzierung von Points of Interest in Ihrem Bild. Im Grunde teilen Sie Ihr Bild in drei gleiche Abschnitte ein. Das Bild wird in einen horizontalen und vertikalen Abschnitt eingeteilt, sodass Sie einen Raster über Ihrem Bild haben. Dies sollte insgesamt neun Boxen mit den sich an vier Punkten schneidenden Linien erzeugen. Gemäß der Drittelregel sind die Punkte, an denen sich die Linien schneiden, ideale Orte für interessante Punkte. Wenn Sie eine dieser Formeln verwenden, können Sie Ihr Interesse an Ihren Bildern steigern. Unsere Augen neigen dazu, führenden Linien zu folgen oder ein bestimmtes Bild zu betrachten.

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